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Silberne Raute für Eintracht Bayreuth





 

40 Jahre FC Eintracht Bayreuth von 1974

eingestellt am 11.12.2014

Chronist:      Otmar Schaupp

                        2.Vorsitzender  1974 - 1976

                        1.Vorsitzender  1976 - 1985

 

1) Vorgeschichte

Urgestein Egon Sutter, heute Mitte 80 und in seiner Heimat Freiburg lebend, spielte schon in den 50-zigeren Jahren mit einem bunten Haufen als 3.Mannschaft des 1.FC Bayreuth. Etwa im Jahre 1958 stießen dann einige Freunde dazu: Peter Ruckdeschel, Dieter Jäger, Otmar Schaupp, Jürgen Thieme, Klaus Groll, Hans Roder, Peter Hübner, um nur einige Namen zu nennen.

Aber auch prominente Namen verstärkten seinerzeit gelegentlich diese 3.Mannschaft, wie der ehemalige Gauligaspieler Willi Hübner, Nationalspieler Hans "Jumbo" Zeitler oder auch der mehrfache deutsche Meister in Skispringen und Olympia-Teilnehmer Günther Göllner.

Mitte der 60-ziger Jahre hatte der 1.FC Bayreuth große Probleme Trainer und Betreuer für seine an sich sportlich sehr erfolgreiche Jugendabteilung zu finden. Der Hilferuf des 1.Vorsitzenden Heinz Thoma stieß nicht auf taube Ohren; denn Peter Hübner, Dieter Jäger und ich erklärten uns sofort bereit die Aufgaben um die FC-Jugend zu übernehmen. Die geringen Altersunterschiede wurden von den Jugendlichen sehr positiv angenommen; sie waren zwischen 15 und 18 Jahre alt - wir das Betreuerteam so Mitte 20. Der Kalender zeigte die Jahre 1964 und 1965. Als dann noch der amtierende Jugendleiter Paul Hauck anlässlich der Sommerfahrt nach Annecy "das Handtuch warf", war die Zeit für einen Umbruch gekommen.

Dieter Jäger wurde Jugendleiter, Nationalspieler "Jumbo" Zeitler übernahm das Training der 1.Jugend; Otmar Schaupp zeichnete als Co-Trainer auch für die 2.Jugend verantwortlich. Die medizinische Betreuung sicherte Fritz Niklas - heute noch Seniorchef der Rotmain-Reha in Bayreuth. Das neue Team arbeitete gut zusammen und konnte auf die Grundlage von drei Schüler- und drei Jugendmannschaften bauen, die schon stets gute Erfolge verzeichneten. Doch der Höhepunkt folgte im Jahre 1967, als man Bayerischer Jugendmeister wurde  und dabei den FC Bayern München - den wohl prominentesten Gegner - im Halbfinale mit 3 : 2 das Nachsehen gab. Dem folgte noch der 3.Platz bei der süddeutschen Meisterschaft im badischen Kehl und Offenburg - nur der VfB Stuttgart und Kickers Offenbach waren 1967 besser als wir aus der Provinz. Der heutige 1.Vorsitzende Günter Heyer - damals knapp 19 Jahre alt - gehörte als Stammspieler dieser Meistermannschaft an.

2) Wie es zur "Eintracht" kam  oder  "wie beginnen Märchen?"    . . .  es war einmal!

Aus der schon erwähnten Keimzelle mauserte sich in der 2.Hälfte der 60-iger Jahre eine wirklich homogene und leistungsstarke Mannschaft, deren besonderes Attribut eine tolle Kameradschaft war. Vor der Spielstärke der FC 2 (Reserve) brauchten wir uns jedenfalls nicht zu verstecken. Vor allem durch den Zuwachs von jungen, uns ideell verbundenen Spielern - auch Spieler aus der Elf des bayerischen Jugendmeisters kickten für uns - hatten wir die Qualität und den Anspruch auf mehr als die damalige C-Klasse (entspricht heute der A-Klasse) und dies noch "außer Konkurrenz" also ohne Möglichkeit auf Aufstieg.

Ganz im Gegensatz zu heute war damals unser Problem, dass der Bayerische Fußballverband keine zweiten oder weitere Mannschaften eines Vereins für den regulären Spielbetrieb mit Auf- und Abstiegsmöglichkeit zuließ. Da nützte es auch nichts, dass wir einmal eine Reserverunde außer Konkurrenz mit 48 : 0 Punkten abschlossen - wir blieben auf die "Gnade und Barmherzigkeit" des damaligen Kreisspielleiters Hans Rausch angewiesen, uns jeweils leistungsgerecht in einer Liga unter zu bringen.

Immer wieder kam es zu den gefürchteten U - 3 Spielrunden, wo die Reserven der C-Klasse spielten - viele Mannschaftsrückzüge sorgten obendrein für völlig unzureichende Spielmöglichkeiten. So konnte man auf Dauer keine Mannschaft zusammen halten - geschweige denn motivieren! Die Spielleitertagung im Sommer 1973 brachte ein ernüchterndes Ergebnis: Einreihung in eine Spielgruppe von sieben Mannschaften - letzter Spieltag 18.11.1973!

Wütend knallte der Chronist (Otmar Schaupp) bei dieser Tagung den Kreisspielleiter an den Kopf: 

"Nächstes Jahr komme ich als Eintracht hier her

 und dann müssen Sie mich nehmen"

Dem entgegnete der KSL Hans Rausch - gleichzeitig 1.Vorsitzender des TSV 08 Kulmbach - mit dem Angebot an mich und meinen Mitstreiter Dieter Jäger:

"Kommt´s halt zu mir - Euch könnt ich gut brauchen!"

Während es vorher durch Beschwerde beim BFV schon einmal gelungen war, die schon begonnene Spielrunde zu stoppen und uns nachträglich "außer Konkurrenz" einzureihen, blieb dieses Mal der Protest erfolglos! Oberdrein mussten wir für die Ablehnung 30 DM an den BFV berappen  - unser Glaube an den Amateursport hatte weiter gelitten! In unserer Not schrieben wir dann alle jeweils in der B-Klasse (heute Kreisklasse) spielfreien Mannschaften (die Liga war mit 15 Mannschaften eingeteilt) an und baten um Freundschaftsspiele, was diese Vereine äußerst kameradschaftlich akzeptierten und somit konnten wir wenigstens unserem Hobby nachgehen "einfach Fußball spielen".  

Am 19.Januar 1974 fand eine Mannschaftssitzung statt, wo das Für und Wider diskutiert wurde mit dem Ergebnis, dass alle anwesenden Aktiven nur in der Gründung des FC Eintracht einen gangbaren Weg sahen. Umgehend traten die beiden Kapitäne Dieter Jäger und Otmar Schaupp in Verhandlungen mit der Führungsriege des 1.FC unter dem Vorsitz von Heinz Thoma. Eigentlich sollte es nur ein juristischer Trick sein; denn alle wollten ja FC-ler bleiben und nur zur geregelten Spielmöglichkeit musste es der FC Eintracht sein. Insofern auch kein Zufall, dass der FC im Vereinsnamen enthalten ist. Uns war bekannt, dass nicht alle Mitglieder der FC-Führung unseren Ideen positiv gegenüber standen. Nachdem aber das Duo Jäger / Schaupp selbst in diesem Kreis vertreten war, konnten viele Bedenken ausgeräumt werden.

Wir schlossen einen jährlich kündbaren Vertrag; danach blieben alle Eintrachtler auch Vollmitglieder beim 1.FC Bayreuth - natürlich zur vollen Beitragszahlung. Schließlich gründeten am 30.März 1974 offiziell 38 Personen den FC Eintracht Bayreuth - ebenfalls zu vollen Beiträgen. Wegen der nach außen scheinbar aussichtlosen Situation stellte ich provokant den Antrag auf Wiederauflösung des eben erst gegründeten Vereins. Die gewollte Trotzreaktion mit einstimmiger Ablehnung meines Antrages war endgültig grünes Licht, dass alle mitziehen würden! Die Wahlen anlässlich der Gründungsversammlung brachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender                  Dieter Jäger                       

2.Vorsitzender                   Otmar Schaupp                *

1.Kassier                           Werner Mandery              *

2.Kassier                           Walter Eck

1.Schriftführer                   Günter Heyer                   *

2.Schriftführer                   Georg Diener

1.Spielleiter                       Jürgen Thieme

2.Spielleiter                       Klaus Bachofner              *

Ältestenrat                        Helmut Schindler

Revisoren                         Peter Ruckdeschel          *

                                         Peter Popp                      *  

*) heute noch Vereinsmitglieder

Die ursprüngliche Idee für den Hauptverein eine Art "Fohlenelf" zu bilden war der damaligen Zeit weit voraus - heute vielfach eine Selbstverständlichkeit. Zudem hatten wir hautnah miterlebt, wie wenig aus dem Potential eines bayerischen Jugendmeisters gemacht worden war. Man kaufte lieber teuer Spieler ein, als den eigenen Nachwuchs zu fördern und zu integrieren. Folge: Viele Talente aus dem eigenen Nachwuchs heuerten bei anderen Vereinen an, die natürlich die gut ausgebildeten Spieler mit "Handkuss" nahmen. Von den Verantwortlichen des 1.FC nahm dies leider niemand ernsthaft zur Kenntnis - man hatte ja Mäzene, die stets bereit waren gewisse Summen in das Wechselkarussell zu werfen und wir wollten den Weg über den Nachwuchs gehen. 

Wir verzeichneten ein tollen Zulauf, konnten nach kurzer Zeit bereits eine Reserve stellen und immer mehr Jugendliche - teils der Nachwuchs der Gründungsmitglieder - tummelte sich zum Training auf dem C-Platz des FC-Geländes.

Der Dorn im Auge vieler FC-ler wurde immer größer und nach zwei Jahren - also im Sommer 1976 kündigte man uns das Nutzungsrecht auf dem FC-Gelände.

Nun waren wir heimatlos, fast mittellos; aber unbeugsam stolz und ehrgeizig!

Zu dieser Zeit gab es in den Sommermonaten noch einen Stadtpokal-Wettbewerb im KO-System. Dies sollte der krönende Abschluss unserer Mitgliedschaft beim 1.FC werden; denn das Los bescherte uns diesen Gegner zum Spiel "David gegen Goliath" oder "C-Klasse gegen Landesliga Gruppe Nordbayern". Wir hatten Heimrecht, aber erstmals bot uns unser "Mutterverein" an auf dem Hauptplatz im FC-Stadion spielen zu dürfen. Ich lehnte ab, da wir auf dem Acker des C-Platzes noch größere Chancen einer letztlich aussichtslosen Begegnung sahen. Rudi Sack brachte uns in Führung die "Gäste auf ihrem eigenen Gelände" konnten nach 90 Minuten lediglich ausgleichen. Zum Elfmeterschießen hatten wir eine weitere Überraschung parat: Torhüter Harald "Kurbie" Karbstein, der uns mit seinen tollen Paraden überhaupt so weit brachte, tauschten wir gegen Siggi Kellner aus - mit dieser Maßnahme schien der Landesligist endgültig überfordert! 5 : 3 gewannen wir das Elfmeterschießen!     

      

3) Der Ernst des Lebens - als selbständiger Verein - ab 1976

Trotz der ganzen Misere wurde der Verein immer größer; die Gründergeneration war reif für eine AH-Mannschaft, weitere Jugendliche schlossen sich uns an, eine eigene Wintersportabteilung gründete sich, die nicht nur eigene Vereinsmeisterschaften ausrichtete, sondern auch bei anderen Veranstaltungen an den Start ging - z.B. die Stadtmeisterschaften oder der Skimarathon in Gefrees. Im Ski alpin konnten wir bei den Damen, sowie im Schülerbereich mehrfach den Stadtmeister im Riesenslalom stellen.

Im Jahre 1982 gründeten wir dann noch eine Handball-Abteilung, die sich dank des Engagements der Familien Geyer und Scharnagel rasch weiter entwickelte.

Nur einen Fußballplatz hatten wir nicht mal in Aussicht! Dank der großzügigen Hilfe des Sportamtes unter Manfred Kreitmeier konnten wir wenigstens mit der 1.Mannschaft, sowie in Ausnahmefällen mit der A-Jugend auf dem Nebenplatz des Städtischen Stadions spielen. Ansonsten mussten alle Spiele auf des Gegners Plätzen bestritten werden. Dank des unvergessenen Clubwirtes Helmut Schindler hatten wir in der Gaststätte in der Bahnhofstrasse wenigstens eine feste Anlaufstation. Nach dem Training trafen wir uns dort regelmäßig im Nebenzimmer - wir durften diesen Raum sogar in unseren Vereinsfarben streichen. Draußen an der Gaststätte Schindler hatten wir einen Vereinskasten, wo Informationen ausgehängt werden konnten.

Es war eine äußerst bewegte und angespannte Zeit in der Vereinsgeschichte. Wir waren getrieben von der permanenten Suche nach einem geeigneten Sportgelände. Selbst der Beitritt als Fußballabteilung bei der Bayreuther Turnerschaft (BTS) wurde in Erwägung gezogen; aber auch mit dem SC Kreuz wurde verhandelt. Sogar bei der US-Armee am Bindlacher Berg hatten wir probeweise einen Sportplatz für unseren jüngsten Nachwuchs zur Verfügung.

Die Stadtverwaltung konfrontierten wir mit immer neuen Ideen und Vorschlägen, wo denn noch ein Fußballplatz hinpassen würde. Das Bahndreieck Dürrschnitz, die Untere Röth, Oberkonnersreuth, Aichig, das Industriegebiet Ost, in Nähe der Hasenzüchter an der Königsalle oder auch beim Schulzentrum Ost in der Oberen Röth waren unsere Vorschläge.

Wären nicht viele hilfsbereite Leute gewesen, hätte man schon verzweifeln können. So stellte der BSV 98 die Umkleideräume und Duschen am Stadionnebenplatz gegen ein Entgelt zur Verfügung und auch die SpVgg half mit Trainingsmöglichkeiten unter Flutlicht in den Wintermonaten. Dafür gedeiht dort heute noch so manches Bäumchen, was vom Eintracht-Arbeitsdienst gepflanzt wurde; auch mancher Zaun wurde mit dem damaligen 3.Vorstand der SpVgg Hans Ponfick gezogen als Gegenleistung für die dankbar angenommene Hilfe.

Wir hatten uns als mittelloser Verein gegründet und mussten finanziell etwas für unsere Zukunftspläne erwirtschaften. Zusammen mit unserem Freund Hans Schinner riefen wir 1975 die "Eintracht-Kerwa" im Schinner-Brauhof in der Richard-Wagner-Straße ins Leben. Neu auch in Bayreuth das Bürgerfest am ersten Juli-Wochenende, wo wir von Beginn an die Bewirtschaftung der Brauerei Schinner vor dem alten Rathaus, sowie die Frühschoppen der Studentenverbindungen vor dem Rathaus übernahmen. So wurde Mark für Mark verdient und zusammen gekratzt und auf die "hohe Kante" gelegt.

Auch schon zu FC-Zeiten hatten wir mit der Erfindung der Parkplatzvermietung bei der Oberfrankenausstelllung erste monetäre Grundstöcke gelegt, auch wenn uns nur das Parken um die Plätze gestattet wurde und wir mit dem Hauptverein teilen mussten. Der "harte Kern" hatte manchen Kraftakt zu leisten; aber Resignation kam niemals auf!

Bei der Sportplatzsuche tat sich weiter nicht - mit Verwaltung und Beamten war kein Fortschritt zu erzielen! Da marschierte der Verfasser 1978 ins "Allerheiligste" der Stadt Bayreuth, das Dienstzimmer von Oberbürgermeister Hans-Walter Wild und trug die Vereinssorgen vor. Mancher von uns war dem OB als regelmäßigen Gast der Schinner-Kerwa bereits bekannt.  

Dann sprach das Stadtoberhaupt die bedeutungsvollen Worte:

"Ich habe immer geglaubt die Eintracht wäre auch nur eine Eintagsfliege und wir könnten das Problem aussitzen. Seit ich aber Sie und Ihre Truppe näher kenne, weiß ich, dass Ihr im Bayreuther Sportleben fest angekommen seid. Jetzt sollt Ihr auch einen Sportplatz bekommen!"

Sprach es und veranlasste sofort eine Sekretärin alle wichtigen Sachbearbeiter und Referatsleiter herbei zu zitieren und lies sich über Sachstände und unsere Vorschläge informieren. Dann wurden die Herren angewiesen alle notwendigen Schritte einzuleiten, um unser Problem zu lösen. 

Nachdem 1978 erstmals das Schulzentrum Ost als möglicher Standort angesprochen wurde, bildeten wir 1979 einen Bauausschuss; aber erst 1982 wurde der Bebauungsplan rechtskräftig und noch Anfang 1983 fehlte noch ein Grundstück für die Zufahrt. Endlich im Juli 1983 erhielten die beiden Vorstände einen Pressehinweis, dass Oberbürgermeister und Stadtrat sich zu einer Ortsbegehung auf die Obere Röth begeben würden. Überraschenderweise waren die beiden Eintracht-Verantwortlichen Jäger und Schaupp noch vor Eintreffen der Delegation auf dem Gelände.

Wir erhielten das Angebot auf Bestellung eines Erbbaurechts über 17.800 qm. Die Stadt erbot sich noch die Rohplanie durchzuführen - alles andere würde uns obliegen. Außer dem 10 %-igen Zuschuss aus dem Schwerpunktprogramm der Stadt hatten wir keinerlei weitere finanzielle Unterstützung zu erwarten. Beim Bayerischen Landessportverband hatte sich ein Antragsstau bei den zur Verfügung bestehenden Mitteln gebildet; weitere Anträge wurden nicht mehr angenommen. Zuschüsse mussten immer vor Baubeginn beantragt werden - nachträglich war es nicht möglich Mittel zu bekommen.

Eine äußerst unglückliche Situation, aber wir hatten so lange gewartet und jetzt würde es auch so zu schaffen sein. Am 4.August 1983 teilten wir dem Oberbürgermeister mit, dass wir die Vorschläge annehmen. Im November 1983 wurde das Erbbaurecht bestellt und anschließend begann die Grobplanie.

Es kann losgehen: Der Grundstein für das neue Sportgelände wird gelegt.

 

1984 wird der Grundstein in der Oberen Röth gelegt. U.a. zu erkennen sind Otmar Schaupp, Dieter Jäger, Sportamtsleiter Manfred Kreitmeier, sowie Hans und Heiner Schinner.

Natürlich mussten wir sehr sparsam aufgrund ausbleibender Mittel vom BLSV wirtschaften - nur mit Eigenleistung vor Ort auf der Baustelle war dies möglich! Beim Verfüllen der Drainage zeigten zahlreiche Mitglieder hervorragenden Einsatz - tonnenweise wurde der Schotter in die Gräben gekarrt; auch auf anderen Gebieten qualifizierte Kräfte erfüllten artfremde Aufgaben; dass Rechtsanwalt Peter Popp samt Schubkarren in den Drainagegraben fiel konnte den Fortschritt nicht stoppen. Das dabei gesparte Geld wurde dringend für die Oberflächenarbeiten, die nur von Fachfirmen ausgeführt werden konnten, benötigt. An dieser Stelle besonders zu erwähnen, dass sich unser Freund "Poldi" Weidmann sofort zur großzügigen Hilfe - nur die Spritkosten hatten wir zu tragen - bereit erklärte und unser Spieler der 1.Mannschaft Giacomo Sollecito in selbstloser Weise die schweren Baumaschinen steuerte. Auch unsere Nachbarn Fritz Schmidt und Rudolf Hagen waren stets bereit wertvolle Hilfestellungen zu leisten.  Im Frühjahr 1984 konnte die Firma für Sportplatzbau aus Nürnberg die Aussaat mit einem schnell wachsenden Spezialrasen vornehmen und im Herbst konnte der Sportplatz dank intensiver Pflege bereits bespielt werden.

Zwischenzeitlich hatte Hans Schinner in der Markgrafenalle eine Baubaracke - die Kommandozentrale beim Bau des Landratsamtes - ausgemacht, die ich mit ihm zusammen besichtigte. Nach unserer Zustimmung kaufte Hans die Baracke, wir bauten sie ab und transportierten sie zur Oberen Röth. Zusammen mit unserem Bauleiter Hans-Jürgen "John" Thieme konnte ich dank eines glücklichen Umstandes auch noch die komplette Unterkellerung des Gebäudes erreichen. Somit war mit toller Eigenleistung der Rohbau errichtet. Beim Weiterbau im Innenbereich wurde vieles kostenlos zusammen gefochten, manches wurde zu Schnäppchenpreisen erstanden; aber vor allem der große handwerkliche Einsatz der Brüder Peter und Jürgen Plinske, von Michael Fessl, "Ed" Hofmann oder "Mollers" Groll ließen unser Sportheim vollenden - die Bauleitung hatte der mittlerweile zum 1.Vorsitzenden gewählte Günter Heyer übernommen. Auch weitere hier nicht namentlich genannte Sportfreunde leisteten lobenswerten Einsatz, um den Sport- und Wirtschaftsbetrieb mit Beginn der Saison 1986 / 87 zu gewährleisten.

All dies war finanziell zu stemmen, weil die Verantwortlichen mit einem klaren Ziel vor Augen in den zehn Jahren zwischen Gründung und den Baumaßnahmen am Sportgelände sehr sparsam wirtschafteten, insbesondere aber auch durch die zahlreichen Aktivitäten (Kerwa! Bürgerfest!) ca. 90.000 DM ansparen konnten. Unser damals als Schatzmeister fungierender Dieter Jäger saß mit Hartnäckigkeit auf den Markstücken! . . . und das mit Recht! Das war der Grundstock für alles, was der Beschauer heute von der Eintracht sieht.

Sukzessive wurde durch folgende Vereinsführungen manches verbessert, erneuert und umgestaltet - eben so, wie sich das Eintracht-Gelände heute im 40.Jahr seit der Vereinsgründung präsentiert. Mit Günter Heyer und Werner Mandery stehen heute noch "Männer der ersten Stunde" in der Verantwortung!

4) Wie enden Märchen? Und wenn sie nicht gestorben sind  . . . . . . dann       leben sie noch heute!

 

Ein ehrendes Andenken bewahren wir allen verstorbenen Mitgliedern

- Auflistung ohne Reihenfolge - ich hoffe keinen vergessen zu haben!                                   

Berndi (Förster) Pühlhorn                    Jürgen (John) Thieme

Günther (Spik) Distler                           Edmund (Bombe) Hofmann

Harald (Kurbie) Karbstein                    Karlheinz Neubing - ehem. Vorsitzender

Werner (Bluschka) Müller                    Helmut Schindler - Vereinswirt

Klaus (Molli) Groll                                 Gustav Schuster

Dieter Reiß                                             Helmut Schwindel

Fritz Mühlhäuser                                   Dieter (Bensheim) Meyer

Karlheinz (Kalle) Schneider                

Die Patenteria, Patent- und Rechtsanwaltssozietät - Leibnizstr. 6, 95447 Bayreuth (DE) - Tel: + 49 921 50 70 86 0 - Fax: +49 921 50 70 86 26

Hotel & Restaurant Poseidon in Bayreuth
Mittagstisch ab 4,50 €

Andreas Gramaglia - FEUERWERKER - Dieselstr. 1, 95448 Bayreuth

Metallbau Gubitz, Jörg Gubitz Metallbaumeister und Schweißfachmann, Streit 10, 95490 Mistelgau, 015152548040, metallbau.gubitz@mail.de

Mario Schwarzer, Bayreuth, mario.schwarzer@sportbody24.de

Shariando ist der Online Marktplatz für Vereins- und Verbandsmitglieder deutscher Verbände und Vereine. Shariando.de bietet allen Mitgliedern die Möglichkeit, bei jedem Kauf im Internet einen Cash-Back zu bekommen.
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